Repowering _

Das Ersetzen von Altanlagen gegen neue leistungsstärkere Windturbinen ist die unangefochtene Königsdisziplin der Projektierung. Planungs- und gesellschaftsrechtliche Herausforderungen, die vergleichsweise lange Realisierungsdauer der Maßnahmen, Höhenbegrenzungen sowie unterschiedlichste wirtschaftliche Aspekte machen das Repowering zu einer sehr komplexen Aufgabe.

Dienstleistungen rund um das Repowering bieten zahlreiche Unternehmen an. Feld-Wald-und-Wiesen-Wissen reicht hier allerdings nicht aus. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Repowern sind ausgefeilte Erfahrungen in der Projektierung, weitreichende Kenntnisse des Gesellschaftrechts sowie die exakte Einordnung gesetzlicher Rahmenbedingungen. Eine besondere Herausforderung stellt zudem die fortwährende Beachtung sämtlicher Veränderungen auf bundespolitischer und kommunaler Ebene dar.

Schwierig genug – dazu kommen jedoch auch noch Aspekte wie mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung („Keine Anlage höher als unser Kirchturm“), Uneinigkeit in den Kommunen und die Frage, wann denn eigentlich der optimale Zeitpunkt für ein Repowering gegeben ist. Und ganz nebenbei gefragt: Was passiert mit den Altanlagen im Falle einer Repowering-Maßnahme?